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Das männliche Wesen ist in der Grundanlage schroff, ja hart; es ist durch das Denken mehr zur Gerechtigkeit neigend, als zur Liebe; in rücksichtslosem Willensdrange drängt es oft vorwärts, ohne das Gefühl zu beachten. So hätte, falls nur das Männliche in der Menschheit Herrscher gewesen wäre, aller Geist nicht hingereicht, um echte Gesittung hervorzubringen. Es wäre ein geistig glänzendes Barbarentum entstanden.
Und hier griff nun das Weibliche ergänzend und bereichernd ein.
Aus der Mutterliebe und –Sorge entfalteten sich die weicheren Gefühle, jene Tugenden des Gemüts, ohne die wir niemals zum Besitze sittlich-religiöser Bildung gekommen wären. Alle Tugenden, die das Heim erzeugen kann, Hingabe, Milde, Duldung, Opferfähigkeit für den Einzelnen, Innigkeit u. s. w. sind aus dem weiblichen Wesen hervorgegangen, von ihm genährt und gehegt und dem werdenden Geschlechte angebildet oder vererbt worden.
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Hüte dich vor Männern, die stets in der bedingten Form mit »könnte sein«, »dürfte« und »vielleicht« sprechen. Es kann ja aus Bescheidenheit stammen, oder auch aus Feigheit. Diese aber ist stets der Gegensatz zu allem, was als männlich gilt.
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Frauen bemühen sich viel länger und viel geschickter als die Männer, es zu verbergen, daß sie ein großer Mist sind. Jedenfalls haben sie ein größeres Interesse an der Sache.