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Wir leben im Luxus, haben Häuser, Autos, Geld und Möglichkeiten, die Abermillionen nicht haben. Was machen wir daraus? Wir suhlen uns in Trägheit und haben das Träumen und genussvolle Leben verlernt. Wir müssen endlich aufwachen, an uns glauben und erkennen, dass wir auch ohne Firlefanz, ohne Neid, dafür mit mehr Menschlichkeit zu einem Dasein gelangen, welches sich mehr lohnt als das selbstgewählte, öde Vorsichhinleben.
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Daher werden die Meisten, wenn sie am Ende zurückblicken, finden, dass sie ihr ganzes Leben hindurch ad interim gelebt haben, und verwundert sein, zu sehen, dass das, was sie so ungeachtet und ungenossen vorübergehn ließen, eben ihr Leben war, eben das war, in dessen Erwartung sie lebten. Und so ist denn der Lebenslauf des Menschen, in der Regel, dieser, dass er, von der Hoffnung genarrt, dem Tode in die Arme tanzt.
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Lasse es dir durch den Kopf gehen: Nimm nicht auf die leichte Schulter, was du am Halse hast, sondern packe es beim Schopfe, bevor es dir an den Kragen geht.
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In der Schule des Lebens ist das Unglück ein besserer Lehrer als das Glück, aber auch hier gilt: Der beste Lehrer ist bei den Schülern nicht immer der beliebteste.
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Es [das Leben] ist nicht dazu da, verstanden zu werden; es will geliebt sein mit ganzer Seele. Der Lebenskampf quält uns nur so lange, als wir noch nicht stark genug für die große Liebe sind. Nur der widerwillige Kämpfer leidet; wir sind selig in jedem Augenblick, wo wir uns völlig der Weltgewalt hingeben.