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Frauen sind sich ewig uninteressant. Frauen und Männer wissen ihre Gleichgültigkeit wenigsten aus einem Punkte zu kurieren. Männer allein können so etwas wie eine Gemeinschaft eingehen.
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Das Wesen schöner Frauenbildung besteht in einer Ökonomie von Kräften, in einer Harmonie von Geist und Natur, die nur der Dichter, der Künstler veranschaulichen kann.
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Ein Traum, in dem dich ein Weib, ein gleichgültiges Weib versetzt, verleiht dir beim Erwachen für ein paar Stunden ein Gefühl der Dankbarkeit, und gleichsam einen Schatten der Liebe für dieses Weib.
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Daß die Frauen einem für Kriegstaten den Lorbeer reichen, wovon Schiller und Otto Ernst so gern sprechen, habe ich weder an mir erfahren, noch sonst bemerkt. Heldentaten, die außerhalb ihrer Liebe fallen, sind ihnen gleichgültig. Das Eiserne Kreuz erster Klasse ihres Gatten oder Geliebten erregte damals nur insofern ihr Interesse, als es der Gatte oder Geliebte ihrer Freundin nicht hatte.
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Männliche Phantasie übertrifft alle Wirklichkeit des Weibes, hinter der alle Wirklichkeit des Mannes zurückbleibt. Oder zeitverständlicher gesagt: Der Spekulant überbietet eine Realität, die größer ist als das Kapital.
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Wo ein Mädchen schon mit dem A-B-C-Buch auf den Isolierschemel einer weiblichen Bildung gestellt wird, da ist es kein Wunder, wenn die erwachsene Dame zuletzt vor lauter Weiblichkeit zu Grunde geht.
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Die Frauen wünschen, daß man ihnen Aufmerksamkeit erweist. Nur wenige Männer können es sich leisten, auf die Mitwirkung des Blumenzüchters, des Parfümhändlers und Zuckerbäckers zu verzichten. Bedient werden aber will die Frau vom Manne nicht. Wenn er es dennoch tut, wird er keinen Dank ernten. Es ist immer besser, dem Diener auch dann zu klingeln, wenn die Gnädige aus der nahen Anrichte ein Glas Wasser verlangt, als selbst hinzustürzen und dabei womöglich noch den Stuhl umzuwerfen.
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Der Mann ist zumeist offen, beleidigend offen sogar. Ehrlichkeit der Frau aber verträgt er nicht. Sie ist ihm lästig und uninteressant. Und das wissen die Frauen.
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Nichts ist den Frauen mehr zuwider, als wenn der Mann nicht weiß, was er eigentlich will. Es gibt Frauen, die schüchterne, und wieder andere, die freche Männer lieben. Mit beide können sie schließlich etwas anfangen. Der Unentschlossene aber findet sie ratlos. Und das verzeihen sie nicht. Er wird dem Gespötte der anderen überliefert.
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Ihr Auge sieht alles, ihr Ohr hört alles, mit instinktmäßiger Schnelligkeit, und unter dem Schein von Unachtsamkeit und Verlegenheit verbergen sie [die Frauen] Beobachtungen, die dem größten Philosophen entgehen. [...] In diesem Scharfblick liegt der Hauptgrund, warum die Manieren der Männer am ersten von kleinen Ungereimtheiten gereinigt werden in der großen Welt, wo Damen gebieten.